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Ratgeber Technik

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Fotohandys - Fotos zu jeder Gelegenheit

9. Oktober 2006 15:40
 

Fotohandys bedrängen mittlerweile zunehmend den Markt der digitalen Einsteigerkameras. War die Qualität der Bilder zu Beginn auch noch recht dürftig, so können die Handy-Kameras inzwischen recht gut mit den Einsteigermodellen der Digitalkameras mithalten. Neue Funktionen wie der Auto-Fokus oder der integrierte Blitz bringen immer bessere Bilder mit mehr Schärfen und Tiefen zustande.


Inhalt



  • Die Entwicklung des Fotohandys
  • Die Technik
  • Die Ausbelichtung

Die Entwicklung des Fotohandys



Das erste Handy mit integrierter Digitalkamera war das Nokia 7650 und wurde 2001 während der CeBit vorgestellt. Es hatte eine sehr geringe Auflösung und brachte keine sehr guten Bilder zustande, doch trotzdem stieg die Nachfrage der Foto-Handys rasant an, was zum großen Teil an den multimedialen Möglichkeiten lag. Man konnte die Bilder sofort an Freunde und Bekannte per MMS oder Bluetooth versenden oder die Bilder einfach auf den PC übertragen. Außerdem war es möglich immer und überall Spontanaufnahmen zu machen, ohne ein zusätzliches Gerät neben dem Handy mitzuführen.

Die Entwicklung des Fotohandys wurde in den letzten Jahren aber auch aus einem anderen Grund von den Herstellern gern unterstützt. Die Wachstumsrate auf dem Mobilfunkmarkt ging langsam aber sicher zurück, der Digitalkameramarkt dagegen boomte immer weiter. Deshalb wurden schnellstmöglich so viele Handys wie möglich mit einer Kamerafunktion versehen.

Mittlerweile besitzen die meisten Handys eine integrierte Kamera und verfügen über eine Auflösung von bis zu 2 Megapixel. Diese Geräte kommen bei der Qualität der Bilder ohne Probleme an die einer Digitalkamera in der Einsteigerklasse heran.

Die Technik



Bei einem Fotohandy wird das Bild, wie auch bei einigen Digitalkameras, mittels eines CMOS-Sensor aufgenommen, der auch die Bildauflösung bestimmt. Durch die kleine Größe der Sensoren ist auf den Bildern manchmal leider ein rauschen zu sehen, welches aber durch ein zusätzliches Fotolicht im Nahbereich verhindert werden kann.

Handykameras ohne optisches Zoomobjektiv, wie es meistens der Fall ist, nutzen einen digitalen Zoom. Der ist jedoch nichts weiter als eine Ausschnittsvergrößerung, womit natürlich die Auflösung geringer wird. Wer auch beim zoomen noch eine gute Bildqualität verlangt, sollte also darauf achten, dass die Handykamera einen optischen Zoom hat, wie zum Beispiel das Sharp V902.


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