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Ratgeber Technik
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UMTS - Handynetz der 3. Generation
7. April 2006 11:37
Inhalt
- Was ist UMTS?
- Die Geschichte der Netze
- Das A-Netz
- Das B-Netz
- Das C-Netz
- GSM
- Das D-Netz
- Das E-Netz
- UMTS
- Frequenzbereiche von UMTS
- Das Milliardengeschäft: die Lizenzversteigerung
- Die mit UMTS unterstützten Dienste
- Mobiles Nomadentum
- Private Dienste
- Maschine-Maschine-Kommunikation
- Technische Daten
- Datenübertragungsverfahren
- Erweiterungen
- Systemarchitektur
Was ist UMTS?
Die neue Technik bietet dem Anwender z.B. Möglichkeiten für einen mobilen Internetzugang, eCommerce, Multimedia-Anwendungen oder Video-Übertragungen. Für die Betreiber bedeutet UMTS erhebliche Investitionen, da die Zahl der benötigten Basisstationen für eine Flächenabdeckung zwischen 8.000 - 10.000 pro Netz liegen dürfte.
Die Geschichte der Netze
Im Jahr 1918 wurden die ersten Versuche mit Funktelefongesprächen während der Zugfahrt von der Deutschen Reichsbahn im Raum Berlin unternommen. Die Antenne bestand dabei aus auf dem Dach der Bahn gespannten Drähten, die das Signal mittels der an der Bahnstrecke entlang laufenden Telegrafenleitungen übermittelte. Mitte der 30er-Jahre wurden dann die ersten Versuche im Mittel- und Kurzwellenbereich durchgeführt.
In den USA wurde 1946 das erste Funknetz aufgebaut und in Deutschland wurden Anfang der 50er-Jahre in verschiedenen Regionen lokale Netze aufgebaut, wie z.B. das Hafen- oder Rhein-Funknetz.
Das A-Netz
Da die Kosten für das mobile Telefonieren unglaublich hoch waren, blieb es ein Privileg der Reichen und derer die es beruflich nutzten, wie z.B. Politiker oder Unternehmer. Trotzdem war das A-Netz seinerzeit das größte flächendeckende Mobilfunknetz der Welt. Auch waren die Telefone noch sehr groß, so benötigte man für ein Telefon die Hälfte seines Kofferraums und der Preis belief sich auf 8.000 - 15.000 DM.
Der monatliche Grundpreis betrug anfangs 66.- DM später 270.- DM. Hinzu kamen zusätzliche Gebühren für die Funkverkehrsbereiche. Die höchste Teilnehmerzahl lag knapp über 10.000. 1977 wurde der Betrieb des A-Netzes endgültig eingestellt.
Das B-Netz
Die maximale Teilnehmerzahl betrug 16.000 und nach einer Erweiterung der Funkkanäle waren dann bis zu 27.000 Teilnehmer im B-Netz möglich. Es war sogar im begrenzten Rahmen Roaming möglich, in den Nachbarländern Österreich, Niederlande und Luxemburg.
Der monatliche Grundpreis betrug beim B-Netz anfangs 270.- DM, später 120.- DM. Der Preis eines Autotelefons belief sich auf ca. 12.000.- DM. Ende 1994 ging das B-Netz außer Betrieb.
Das C-Netz
Die maximale Teilnehmerzahl Mitte 1993 betrug 803.000. Der Monatsgrundpreis betrug anfangs 120.- später 19.- DM. Das C-Netz wurde in Deutschland zum Jahresende 2000 abgeschaltet.
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